Unsere Gewaltschutzwohnung in Gera

Wir freuen uns über die Eröffnung unserer Gewaltschutzwohnung in Gera als wichtiges Angebot für von häuslicher Gewalt betroffene Männer aus der Region. Nach einigen Jahren Sensibilisierung, Konzeptions-, Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit sowie Recherche zur statistischen Notwendigkeit von Gewaltschutzangeboten und Gesprächen mit Betroffenen, Kooperationspartnern*, Politikern, Fachleuten und Behördenvertretern ist es uns bislang nicht gelungen, die Bereitschaft einer öffentlichen Finanzierung zu erreichen. Vorliegendes Gewaltschutzangebot wird für zunächst ein Jahr von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit Weniger getragen (in diesem Zusammenhang bitten wir um Ihre Unterstützung in Form von Spenden – vielen herzlichen Dank!). Unsere Notrufnummer für dieses Angebot ist die 0160 / 951 015 47 (bitte beachten Sie unser „Selbstverständnis Notruf / Gewaltschutz(wohnung)„), den Flyer als PDF-Datei entnehmen Sie bei Bedarf bitte diesem Link (auf Wunsch schicken wir Ihnen gerne Flyer zu – bitte kontaktieren Sie uns).

Der Vertrag zu besagter Wohnung ist zunächst auf ein Jahr befristet; erstens, weil eine weitere Bewirtschaftung eine Fortfolgefinanzierung durch die öffentliche Hand benötigt, zweitens, weil neben dem statistischen Bedarf zunächst einmal Annahme und Vernetzungsbereitschaft mit unserem Angebot durch Landesregierung, Polizei-, Interventions- und Familienfachwelt Ostthüringens ermittelt werden muss, und drittens, um die Kooperation zwischen unserem Hauptsponsoren und Vertragspartner Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ eG und unserer Initiative besser einschätzen zu können.

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Güstrower Gleichmass e. V. wird Ortsgruppe unserer Initiative

Mit der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung vom vergangenen Samstag, dem 03. 12. 2016, wird unsere in Güstrow ansässige Tochterorganisation Gleichmass Güstrow e. V. Ortsgruppe unserer Geraer Initiative. Die Mitglieder finden mit ihrem Einverständnis ihr organisatorisches Zuhause dann bei uns.

Der Grund für diesen Schritt liegt darin begründet, dass die Bemühungen für den Aufbau eines funktionierenden Familienschutznetzwerkes mit gleichberechtigter Elternschaft und einer Anlaufstelle für von häuslicher Gewalt betroffene Männer zwar das Vertrauen der Help & Hope – Stiftung (6350€), des Spendenparlamants (2000€), der Ostseesparkasse und des Rostocker Oberbürgermeisters (2000€ und 500€) sowie der Wohnungsbaugenossenschaft WIRO GmbH (200€) erlangte, aber aus keinem der vielen, zum Teil wiederholten Gespräche mit Sozialministerium, Paritätischem Wohlfahrtsverband Mecklenburg-Vorpommern, den Güstrower Behörden Sozialamt, Jobcenter und Jugendamt, dem damaligen Rostocker SPD-Abgeordneten Ralf Mucha, der damaligen Grünen 3. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Silke Gajek, dem Güstrower Lokalen Bündnis für Familie, der Rostocker Siegmann-Stifung sowie dem Rostocker Frauenrat eine trotz vieler Zusagen ernsthafte Unterstützung erfolgte. Vielmehr wurde von einem Großteil der genannten Fachleute und Institutionen bereits auf unsere spätere Nachfrage zu keinem Zeitpunkt mehr reagiert.

Vor diesem Hintergrund war diese Entscheidung unumgänglich und eine Hilfe für insbesondere konfliktbetroffene Kinder in der sozial schwachen Region Güstrow nicht zu organisieren.
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Selbsthilfetreffen werden eingestellt

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass wir unsere Selbsthilfetreffen bis auf Weiteres nicht fortführen werden. Unserer Erkenntnis nach lassen sich Notlagen trennungs- oder konfliktbetroffener Familienmitglieder nicht zu festen Zeiten klären, vielmehr benötigt der überwiegende Teil meist sofort im Konfliktfall Hilfe wie auch kontinuierliche Einzelberatungen. Wir sind selbstverständlich auch weiterhin für Hilfesuchende erreichbar und bedanken uns für Ihr Verständnis.
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MDR-Kurzbericht zur häuslichen Gewalt online

Im Vorfeld des heutigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der politisch wie medial einmal mehr weitgehend einseitig häusliche Gewaltbetroffenheit thematisiert, lenkte der Mitteldeutsche Rundfunk am 22. 11. 2016 im Rahmen von „MDR aktuell“ in einem Kurzbericht seinen Blick auch auf die männliche Betroffenheit. Wenngleich nach wie vor mit verzerrten statistischen Werten argumentiert wird, steigt das Bewusstsein für männliche Notlagen und dem damit zusammenhängenden Hilfebedarf.

Wir bedanken uns in dem Zusammenhang für das Interesse des MDR an unserer Gewaltschutzarbeit. Zum Mitschnitt des Berichts, in dem unser Vorstand* Ilona Resch zu Wort kommt, folgen Sie bitte diesem Link.
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ des MDR 1 Radio Sachsen online

bild-52732-resimage_v-variantsmall16x9_w-640Die für den 15. 11. 2016 angekündigte, knapp eineinhalbstündige Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ des MDR 1 Radio Sachsen zur Rolle des Mannes und dem Stand der Gleichberechtigung in der Gesellschaft kann unter diesem Link als Podcast nachgehört werden. Als Studiogäste sind unser Kooperationspartner Frank Scheinert sowie unsere Fachbeirätin Dorothea Kramß zu hören.
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Bildnachweis: Mitteldeutscher Rundfunk

Ortstermin Eisenberg: Arbeitstreffen Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt

Wir bedanken uns bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Saale-Holzland-Kreis für die Einladung zum heutigen „3. Arbeitstreffen Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt“ im ostthüringischen Eisenberg, in dem eines unserer Vorstandsmitglieder einmal mehr Gelegenheit hatte, Arbeit, Angebot und Netzwerk um unsere Gewaltschutzwohnung vorzustellen. Anwesend waren knapp dreißig Professionen aus Gewaltschutz, Gleichstellung, Polizeiarbeit, Behörden, Jugendamt, Jobcenter, Sozialarbeit und Familienarbeit, die die Ausführungen mit großem Interesse verfolgten und deren Fragen zum Angebot erschöpfend beantwortet werden konnten.
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Terminhinweis 15. 11. 2016 MDR 1 Radio Sachsen

Heute abend strahlt MDR 1 Radio Sachsen zwischen 20 und 23 Uhr die Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ aus, die sich der Rolle des Mannes und dem Stand der Gleichberechtigung in der Gesellschaft widmet und unter anderem unseren Kooperationspartner Frank Scheinert (Geschäftsführender Bildungsreferent der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) sowie unsere Fachbeirätin Dorothea Kramß (Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin Dorothea Kramß (DAJEB)) zum Gespräch ins Studio geladen hat. Zum Livestream des Senders bitte hier entlang.
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Ortstermin Weimar: „Netzwerktreffen Jungen- und Männergesundheit 2016“

Wir bedanken uns für die Einladung der „Stiftung Männergesundheit“ zum vom vergangenen Freitag bis Sonntag stattfindenden „Netzwerktreffen Jungen- und Männergesundheit 2016“ in Weimar, an dem neben Fachleuten von 22 weiteren Vereinen und Institutionen eines unserer Vorstandsmitglieder teilnahm. Das Netzwerktreffen, welches mit einer Diskussionsrunde mit der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten Katrin Christ-Eisenwinder seinen Auftakt fand, diente neben der Präsentation der einzelnen vertretenen Organisationen und Institutionen der Vorstellung und Diskussion des dritten Männergesundheitsberichtes, der für Sachsen geplanten Männergesundheitskampagne sowie der Vorstellung des Männerberatungsnetzerkes und netzwerkstrategischen Perspektiven und Entwicklungspotentialen.

Nach einer kurzen Vorstellung unserer Initiative wurden Notwendigkeit und Zielstellung des Männerberatungsnetzwerkes, ergänzt durch die Darstellung einzelner Funktionen wie z.B. der Kontaktaufnahme, vorgetragen. Großes Interesse fanden die Vorstellung des „Konfliktberatungsnetzwerkes Gera“ und unserer Gewaltschutzwohnung. Zur Gewaltschutzwohnung gab es Fragen hinsichtlich der Betreuung der Betroffenen sowie einer eindeutigen Abgrenzung gegen missbräuchliche Nutzung. Bei einer Weiternutzung über die derzeitige Vertragslaufzeit hinaus wurde wie unsererseits ursprünglich angedacht auch die gemeinsame Nutzung der Wohnung durch Väter und ihre Kinder als notwendig erachtet.

Der vorgestellte Nutzungsvertrag für die Gewaltschutzwohnung wurde von den Teilnehmern des Netzwerktreffens mit „sehr gut“ bewertet. Auch wurde unserer Initiative für die bislang realisierten Projekte eine hohe Anerkennung seitens der anwesenden Fachschaft entgegengebracht. Die Teilnehmer bekundeten ihr Interesse an einer Fortsetzung des Erfahrungsaustausches.
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Terminhinweis 07. 11. 2016 Gera: Selbsthilfegruppentreffen des Gleichmaß e. V.

Am kommenden Montag findet wieder unser monatliches Selbsthilfegruppentreffen für Trennungs- und Stiefeltern, von häuslicher Gewalt betroffene Männer sowie Interessenten unserer Arbeit statt. Ort ist die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde, Talstraße 30 in 07545 Gera, Beginn ist 17 Uhr.

Vertrauliche Einzelgespräche können telefonisch oder vor Ort mit unseren beiden Selbsthilfegruppenleitern* Ilona Resch (0173 / 759 08 77) und Henry Gießwein (0162 / 948 87 25) verabredet werden, bei Notwendigkeit vermitteln wir Ihnen unsere ortsansässigen Fachleute vom Geraer Konfliktberatungsnetzwerk.

Der Folgetermin findet am 05. 12. 2016 statt.
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Selbstverständnis Notruf / Gewaltschutz(wohnung)

Aufgrund der bisherigen, im Zusammenhang mit unserem Notruf, unserer Gewaltschutzwohnung sowie dem angeschlossenen Netzwerk aus Hilfe leistenden Professionen gesammelten Erfahrungen halten wir nachfolgende Hinweise nicht zuletzt aus der Tatsache heraus für sehr wichtig, dass wir jegliche Arbeit ehrenamtlich erbringen:

  • Unser Notruf ist 24h erreichbar und sollte ausschließlich als Notruf verstanden werden, unsere anderen Telefonnummern sind bitte nur zwischen 8 und 17 Uhr und nur in den aufgezeigten Zusammenhängen anzurufen; eine sofortige Erreichbarkeit kann bei diesen nicht gewährt werden, Rückrufe erfolgen nach Möglichkeit zeitnah
  • Es möchten bitte ausschließlich die auf dieser Website kommunizierten Telefonnummern angewählt werden, die nicht mehr kommunizierten Telefonnummern sind davon bitte auszuschließen
  • An Wochenend- und Feiertagen möchten wir um Berücksichtigung der Privatsphäre unserer Mitglieder bitten, wenn es sich nicht um einen Notfall handelt (nicht zu Notfällen zählen beispielsweise trennungselterliche Umgangsstreitigkeiten, für die auch unsere Mitglieder aufgrund der zu diesen Tagen nicht erreichbaren Professionen und Behörden keine Hilfe leisten können)
  • Wir können keine Hilfe leisten: bei Erbrechtsangelegenheiten, für ehemalige Straffällige mit Haftaussetzung, für Entlassene stationärer Drogenentzugstherapien sowie bei innerfamiliären Angelegenheiten zwischen erwachsenen Männern und ihren Eltern, die keinen Bezug zu psychischer und physischer häuslicher Gewalt zulassen u. ä.
  • Engmaschige Hilfe durch mit uns kooperierenden Fachleuten können wir ausschließlich für Gera und Umland vermitteln
  • Hilfebedarf kann idealerweise nur im persönlichen Gespräch oder, wenn nicht anders möglich, telefonisch ermittelt werden, niemals per SMS

Wir bitten, diese Punkte zu beachten. Vielen Dank.
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Wichtiger Hinweis Betroffenenhilfe

Aus aktuellem Anlass weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass wir effiziente Betroffenenhilfe insbesondere im Falle häuslicher Gewalt ausschließlich im persönlichen oder telefonischen Gespräch (auf Wunsch gerne per Rückruf), in Ausnahmefällen auch per eMail organisieren können. Per SMS ist eine sinnvolle Hilfestellung nicht zu gewährleisten. Wir bitten darum, dies zu berücksichtigen.
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