Hinweis zur geschlechtergerechten Sprachverwendung

Mit Verweis auf das Essay „Sprachfeminismus in der Sackgasse“ des Pädagogen, Psychologen und Publizisten Arthur Brühlmeier verzichten wir ab sofort in jeglichem Zusammenhang auf die Verwendung des sogenannten „Binnen-I“ oder anderer geschlechterbezogener Ergänzungsformen. Jegliches Sprachgeschlecht meint in unseren Ausführungen immer beide Geschlechter. Diese Entscheidung treffen wir aus Gründen der Vereinfachung und Lesbarkeit sowie aus Ablehnung gegenüber unsinnigen Sprachregelungen wie beispielsweise der an der Leipziger Universität getroffenen (bitte hier entlang).

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6 Kommentare

  1. Robert Förster

     /  November 24, 2013

    Ich freue mich über diese Entscheidung. Es ist nur sinnvoll und naheliegend, die unmarkierte Form geschlechtsneutral zu verwenden. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, auf die man aber heute wieder hinweisen muss, da Feministen es geschafft haben, die Leute zu verunsichern oder hinters Licht zu führen.

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  November 24, 2013

      Danke für den Kommentar. Es ist aus unserer Sicht ein Unding, Hilfe für geschlechterspezifische Probleme nur auf eine Seite zu begrenzen und damit einhergehend immer neue ‚Probleme‘ zu konstruieren.

      Antwort
  2. Lutz Bürger

     /  Juni 25, 2013

    Ich finde, daß Angehörige einer Universität, die solche Entscheidungen treffen, ohne weiteres und ohne Verfahren fristlos aus dem Dienst entfernt werden sollten, denn eine Universität hat schließlich einen Bildungsauftrag und nicht einen Verwirrungs- und Verblödungsauftrag.
    Wer von oben herab eine solche Sprachregelung trifft, dokumentiert damit, daß ihm weder die politisch und historisch überaus sensible Rolle von Sprachregelungen gerade in der deutschen Geschichte bewußt/geläufig ist, noch daß er – zumindest bezüglich der deutschen Sprache – die nötige Allgemeinbildung besitzt, um an einer Universität unterrichten zu können, denn solche Entscheidungen sind nur möglich auf der Basis der grundlegenden Unkenntnis der Regeln der deutschen Sprache und/oder deren absichtlich schadenstiftender Verletzung/Verfälschung. Dies alles aber läuft einem öffentlichen Bildungsauftrage grundsätzlich zuwider.

    Darüberhinaus hätte die Belassung solcher Lehrkräfte auf ihren Lehrstühlen eine fatale disziplinarrechtliche Wirkung, denn wie sollte vor dem Hintergrunde des Rechtsgebotes der GleichBEHANDLUNG (das ist etwas anderes als ~nennung) künftig allzusehr zu grobem Unfug aufgelegten Studenten maßregelnd beigekommen werden, wenn der allergröbste Unfug vom Lehrkörper selber ausgeht. Vor diesem Hintergrunde wird doch jegliche disziplinarische und dienstrechtliche Maßnahmen zur Farce und der Rechtsfrieden würde absehbar schweren Schaden erleiden, beließe es man bei einer solchen Absurdität …

    Dem Ansehen der dringend nötigen Gleichbehandlungsbestrebungen wie auch der altehrwürdigen Leipziger Universität ist mit dieser Entscheidung nach meiner Beobachtung ein immenser, weltweiter und zu allem Unglück auch sehr nachhaltiger Imageschaden entstanden, der deshalb für alle der Beteiligten ernste berufsrechtliche Konsequenzen nachsichziehen sollte.
    Vielleicht sollte der Freistaat Sachsen sogar die Schließung der Universität in Betracht ziehen, denn wenn der übrige Lehrkörper angesichts derartig abstruser Entscheidungen auf höchster Ebene des Hauses es selbst in so einem (nicht nur für mich) klaren Falle von (Lehr-) Amtsmißbrauch nicht fertigbringt, energisch und wirksam die menschliche Vernunft und die an einer deutschen Universität als Hauptsprache verwendete deutsche Sprache zu verteidigen, stellt sich ernsthaft die Frage, inwieweit ein mit öffenlichen Geldern finanziertes Bildungsinstitut überhaupt, grundsätzlich und in seiner Gänze noch seinem Bildungsauftrage nachzukommen in der Lage und wie es um dessen demokratische Strukturierung und Willenskraft bestellt ist.
    Für meine Begriffe steht mit diesem Vorgange der Lehrkörper der Leipziger Universität als Ganzes in Frage.

    “Demokratie wird zur Gefahr, wenn Lumpen und Idioten in der Mehrheit sind. (L.B.)”

    Lutz Bürger

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  3. eileen

     /  Juni 9, 2013

    Die sogenannte Moderne Entwicklung , schließt ja wohl Alte Werte nicht aus , warum sollte sie ?! Das was wir über Jahrzehnte geprüft und für gut befunden haben , sollte weiterhin Bestand haben . Ist unsere Gute Deutsche ,klare Aussprache nicht schon genug strapaziert durch das Denglisch ??? Inhalte werden durch Wortverdrehung verändert ,Neuerungen kommen hinzu , muß man das mit machen ? NEIN !!!
    Ich für meinen Fall , auf gar keinen Fall 😉

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  Juni 9, 2013

      Wir distanzieren uns ebenfalls von aktuellen wie absolut fragwürdigen Tendenzen. Zumal gerade in Familie und Geschlechterdemokratie Werte statt Experimente gefragt sind.

      Antwort

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