Distanzierung

Seit geraumer Zeit kursieren in einem bestimmten politischen Umfeld Bestrebungen, gegen Diskriminierung engagierte Männer anhand einiger weniger rechtsextremer oder -populistischer Bauernfänger sowie unseriöser Foren und Websites an den „rechten Rand der Gesellschaft“ zu skizzieren. Angesichts in jüngerer Vergangenheit aufgelegter Schriften eines Hinrich Rosenbrock, Thomas Gesterkamp und Andreas Kemper sehen wir uns dazu verpflichtet, uns mit Blick auf eigene Erfahrungen aufs Schärfste von jeglicher Form des Extremismus sowie Pauschalismus zu distanzieren.

Wir distanzieren uns von jeglicher Form des auch und insbesondere geschlechterpolitisch motivierten Rassismus`, Revanchismus`, Diskreditierens oder Hasses – beidseits. Es ist für uns absolut inakzeptabel, das jeweils andere Geschlecht aus Extrempositionen heraus anzugreifen oder einen nur einseitigen Blick auf komplexe Zusammenhänge vorzugeben. Vielmehr stehen und engagieren wir uns für Geschlechterdemokratie, für Dialog und Brückenbau und für das gemeinsame Erkennen und Aufgreifen von Problemlagen auf weiblicher und auf männlicher Seite. Insofern ist unsere durchaus kritische Arbeit als Ergänzung zu bestehenden Angeboten und keinesfalls als einseitiges Angebot zu verstehen.

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14 Kommentare

  1. Hallo Tristan,

    „Wer sich nach allen Seiten verbeugt, der hat sich schnell das Kreuz gebrochen!“

    Ich finde es keine gute Idee, sich von irgendwelchen „bösen Buben“, d. h. Trittbrettfahrern aus dem Dunstkreis derMännerrechtsbewegung zu distanzieren, schon gar nicht auf Betreiben von irgendwelchen männerfeindlichen Sektierern.

    Hat man je gehört, dass beispielsweise das „Bundesforum Männer“ sich von Thomas Gesterkamp distanziert, der nachweislich mit Falschaussagen hausieren geht, der für eine linksextreme Zeitschrift schreibt, die unter Beobachtung des Verfassungschutzes steht? Oder dass der Bayerische Rundfunk sich von männerfeindlichen Beiträgen seiner Zündfunk-Redaktion distanzieren würde, verbrochen unter Zuhilfenahme von Hetzbeiträgen von Rosenbrock oder Kemper? Ganz zu schweigen von Spitzenfunktionärinnen des Politfeminismus, die sich selbstverständlich niemals von radikalen Aussagen von Solanas, Schwarzer oder sonst einer Kotzbrockin feministischer Prägung distanzieren.

    Die (Verbal)Radikalität gewisser Kotzbrocken auf seiten der Männer ist vielleicht nicht vernünftig, aber nachvollziehbar ist sie allemal. Das können wir laufen lassen. Da brauchen wir m. E. einfach garnichts zu unternehmen.

    Gruß, Eugen
    ——————————————-
    Dr. Eugen Maus
    http://www.manndat.de

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  Oktober 20, 2013

      Danke auch für Deinen Kommentar. Nichts von dem, was wir tun, geschieht auf äußeres Betreiben oder zum Gefallen. Die Positionierung hat allein mit unserer Ausrichtung und Profilierung zu tun.

      Antwort
  2. Man definiere: „rechter Rand“. Man definiere: „Geschlechterdemokratie“.
    Ohne das Füllen dieser Begriffe mit Inhalten ist das Dreschen hohler Phrasen.

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  Oktober 20, 2013

      Unsere Position lässt sich unserer Ansicht nach auch unter Vernachlässigung linker und rechter Definitionen gut erkennen. Geschlechterdemokratie: das idealerweise gemeinsame Überwinden trennender Gräben anstelle des Vertiefends vorhandener.

      Antwort
  3. Rechte, Linke,… Fällt Euch nichts anderes ein? Rechte vs. Pflichten- DAS wäre mal ne Kategorisierung: „Wer KEIN Leben hat, beruft sich auf seine Rechte. Wer das Leben hat, beruft sich auf seine Pflichten.“ Lao- Tse.

    Kampf um den „Opferpokal“- wer macht noch mit?
    http://www.maennerschmie.de/wer-kein-leben-hat/458/

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  Oktober 20, 2013

      Diese Distanzierung ist eine notwendige Positionierung zu Schriftsätzen genannter Leute, die pauschalisieren und schädigen wollen. Und eine ebenfalls aus unserer Sicht notwendig gewordene Distanzierung von Extrempositionen. Einfacher Grund: Hass erzeugt Ablehnung.

      Antwort
      • Dann frage ich mich, warum der Feminismus noch nicht auf breite Ablehnung stößt. Hass hat er genug erzeugt in den vergangenen Jahrzehnten, Hass auf Männer.

      • Tristan Rosenkranz

         /  Oktober 31, 2013

        Weil bisher jede Form der Kritik an männlichen Problemlagen, und sei sie noch so fundiert und untermauert, ignoriert oder umgehend angeprangert wurde und ein Umdenken nur sehr schwerfällig vonstatten geht. Und weil eine effiziente Netzwerkarbeit bislang noch erst in den Anfängen steckt.

  4. Luc

     /  Oktober 20, 2013

    Zutti halt mal die Luft an, in dem Artikel steht kein Sterbenswörtchen von „Gleichstellung“. Miteinander zu reden und gemeinsam an Problemen zu arbeiten heißt auch noch nicht, dass gleich Vielfalt ausgelöscht würde. Zu jeder Zeit haben Frauen und Männer zusammen gearbeitet, ohne dass das zum Ende der Geschlechter geführt hätte oder? Dass es Probleme gibt, und viele davon zu Lasten der Männer, wird hier nirgendwo in Zweifel gezogen. Es geht darum, mit welchen Methoden und welcher Wortwahl man eine Lösung sucht.

    Antwort
  5. Zutti

     /  Oktober 20, 2013

    Was soll das mit der verdeckten Gleichstellung hier????? Ekelhafte feige Scheisse von hinten wa? ES GEHT UM GLEICHBERECHTIGUNG!!!!!!!!!!!! WARUM MACHT IHR UNSER LEBEN KAPUTT WARUM LÖSCHT IHR VIELFALT AUS!!!!!!!!!!!!! WARUM MACHT IHR AUS DEN MENSCHEN ROBOTER!!!!!!!!!! IHR SEID DIE FASCHISTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  Oktober 20, 2013

      @Zutti: wir freuen uns über jede Form sachlichen Gedankenaustauschs, allerdings nicht in diesem Ton.

      Antwort

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