UN verleiht Gleichmass e. V. Sonderberaterstatus

Wir freuen uns außerordentlich über die Ende Juli 2014 verkündete Entscheidung des Wirtschafts- und Sozialrates (ECOSOC) der Vereinten Nationen, unserer Geraer Initiative den Sonderberaterstatus für Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) zu verleihen. Der Beraterstatus ermöglicht es uns, aktiv bei ECOSOC und seinen Nebenorganen sowie mit dem Sekretariat der Vereinten Nationen an dessen Programmen, Fonds und Organisationen mitzuarbeiten.

Als ermächtigter Vertreter unserer Geraer Organisation kann und wird Herr Dipl.-Ing. Thomas Porombka ab sofort mit dem Schwerpunktthema „Jugendamt und Familienjustiz“ als Beobachter, Berichterstatter und Berater an öffentlichen Sitzungen und Ausschußanhörungen des ECOSOC und seiner Nebenorgane, der Generalversammlung, des Menschenrechtsrates und anderer zwischenstaatlicher Entscheidungsgremien der Vereinten Nationen in Genf bzw. Wien teilnehmen. Zusätzlich können Ausschüsse des ECOSOC empfehlen, dass NGOs wie unsere mit besonderen Kenntnissen in bestimmten Bereichen Studien oder Untersuchungen durchführen, Unterlagen für die Kommission vorbereiten und eigene Schriftsätze nach Angemessenheit über dessen Kanäle sowie diejenigen seiner Nebenorgane verteilen zu lassen.

Die Chance, über diese verantwortliche Position mehr Gewicht bei der außenpolitischen Einflussnahme auf Defizite in der Arbeit der Jugendämter zu erlangen, ist groß. Um so bedeutender ist für unsere Geraer Initiative diese bislang in diesem Themenkomplex deutschlandweit einmalige Entscheidung des besagten UN-Gremiums. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens unserer Geraer Initiative zudem ein schönes Geschenk.
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

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9 Kommentare

  1. Ich gratuliere euch ganz herzlich und wünsche eine erfolgreiche ‚Lobby-Arbeit‘ (positiv gemeint) als NGO, verbunden mit der Hoffnung, dass diese auch auf die deutsche, diskriminierende und schon deswegegen kritisikwürdige Familienpolitik Einfluss hat.

    Was ein staatlich gefördertes (und unsichtbares) BuFoMä nicht hinbekommt, dass habt ihr aus eigener Kraft als eingetragener Verein geschafft. Davor verbeuge und bedanke ich mich. Also: Viel Erfolg

    PS: Würde euch gerne finanziell unterstützen, bin aber unterhaltsbedingt ausgezogen bis auf die Hose. Aber vielleicht geht es anderen ja etwas besser und sie lassen euch Spenden zukommen.

    Antwort
    • Tristan Rosenkranz

       /  September 9, 2014

      Dieses „ich würde gern“ und „vielleicht ein anderer“ hemmt die Männerarbeit seit vielen Jahren. Bitte nicht übel nehmen. So bleibt viel Arbeit und Finanzaufwand weiterhin auf den Schultern weniger liegen. Bis jetzt hat es auch – irgendwie – funktioniert, dass sich wenige für die Sache aller aufreiben. Warum sollte es nicht auch weiterhin – irgendwie – funktionieren… Im Übrigen kostet Mitgliedschaft nur 20 € im Jahr. Keine 2 € im Monat. Dennoch danke.

      Antwort
      • Ich bin immer wieder verwundert, dass sich manche nicht vorstellen können, wieviel 20,- Euro für einen Vater der seine Kinder mit betreut bedeutet. Nicht persönlich gemeint, aber man kann auch anderweitig unterstützen durch u.a. Verlinkungen und dem Erzeugen.

      • Tristan Rosenkranz

         /  September 10, 2014

        Wir haben oft mit völlig abgebrannten Eltern zu tun, insofern können wir uns die Situation sehr gut vorstellen. Dennoch der Vergleich: derjenige in unserer Initiative, der den UN-Vorgang zum Erfolg gebracht hat, hat vor vielen Jahren schon alles verloren, sein Kind, sein Haus, sein Existenzminimum. Ein anderes Mitglied, Vater von 4 Kindern, spendet trotz hoher Finanznöte ab und zu 50€. Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass die vielen Eltern, die uns immer wieder Hilfe zusagten und nicht einlösten oder die vielen versprochenen Mitgliedschaften oder Visionen ohne Reaktion manchmal einfach enttäuschen. Jede Hilfe zählt, klar. Und wir danken für Verlinkung etc. Nur: selbst die stetig steigenden Zugriffszahlen und Gratulationen haben nichts am tatsächlichen Unterstützungsverhalten geändert. Was wir am dringendsten brauchen, sind Geld und Macher (und sei es Broschürenverteilung und aufwandsentschädigte Spenden- und Mitgliedsakquise) und Zeit seitens engagierter und sachlicher Köpfe.

      • „… Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass die vielen Eltern, die uns immer wieder Hilfe zusagten und nicht einlösten oder die vielen versprochenen Mitgliedschaften oder Visionen ohne Reaktion manchmal einfach enttäuschen. …“

        Das kann ich verstehen, Tristan. Es ist wohl auch der ähnliche Frust, der z.B. Foristen überkommt, wenn sie sich knietief in andere Schicksale hineinknien – und die Leute, nach Lösung ihres Problems, sang- und klanglos auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

        Da zeigen sich schon spezielle ‚Nehmerqualitäten‘, die teilweise recht frustrierend sind. Gern helfe ich euch imateriell (und so sachlich wie möglich) soweit es eben geht.

        Noch mal meinen Glückwunsch für das bisher erreichte.

  2. ReVolte

     /  September 9, 2014

    Auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch!

    Antwort
  3. Herzlichen Glückwunsch!

    Antwort

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