Offener Brief an TLZ-Chefredaktion

Am 18. 03. 2015 veröffentlichte die Thüringer Landeszeitung einen Artikel ihrer Redakteurin Katja Dörn, der das Engagement für die Rechte männlicher Betroffener in ein äußerst schlechtes Licht stellt und nicht annähernd den tatsächlichen Gegebenheiten einer vielfältigen Initiativ- und Hilfelandschaft gerecht wird:

„… Vor allem über das Internet werden die Inhalte transportiert, wobei die Schreiber oftmals einen aggressiven Tonfall wählen. Das Bundesforum Männer, ein Interessenverband für Jungen, Männer und Väter, kritisiert Männerrechtsaktivisten scharf und distanzierte sich 2012 in einem Offenen Brief von ihnen. Andere Kritiker sagen, dass Maskulisten Studien missachten oder missinterpretieren, um ihre Meinung darzustellen. Der Soziologe Rolf Pohl sieht beispielsweise die Väterrechtler, die für einen Aspekt der Männerrechtsbewegung eintreten, in einem „ideologischen Propagandafeldzug“. Rechtskonservative Vertreter würden den Nationalsozialismus verharmlosen, um ihre These zu stützen, dass vaterlose Kinder zu Verbrechen neigen. …“

Quelle: Thüringer Landeszeitung

Wir reagierten heute mit einem offenen Brief:

„… Uns stellt sich die Frage, aus welcher Intention heraus das vielfältige Engagement eines geschlechterdemokratischen Netzwerks, welches sich männlichen Problemlagen widmet UND einer steten selbstkritischen Diskussion aussetzt, als den Nationalsozialismus verharmlosende, Studien verfälschende und gewaltbetroffene Einzelschicksale zur kritischen Masse überzeichnende Extremkräfte dargestellt wird. Fakt ist, dass es innerhalb des Netzwerkes einige wenige, mittlerweile weitgehend isolierte Personen gibt, die in kaum mehr als einem Forum radikale Positionen vertreten, damit jedoch nicht einmal annähernd Meinungshoheit zu beanspruchen vermögen.

Wir möchten die Chefredaktion sowie Sie, Frau Dörn, sehr gern im persönlichen Gespräch über unsere Arbeit und die Kooperationen im Fach- und Initiativnetzwerk informieren. Vielleicht lässt sich dann ein ausgewogeneres, weniger aufgeladenes Bild nachzeichnen. Eine Gegendarstellung zum o. g. Artikel ist aus unserer Sicht dringend notwendig. Für eine baldige Rückmeldung im Voraus vielen Dank. …“

Hier geht es weiter.

Über eine Reaktion aus der Redaktion informieren wir Sie umgehend.
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2 Kommentare

  1. Ja, und man darf gespannt sein über die Reaktion. Da beide Redaktionen unsere Arbeit kennen, umso unverständlicher, wie unverhohlen ideologiebeladen, verkürzt und falsch dieser Artikel geschrieben wurde.

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