Häusliche Gewalt in Thüringen: statistische Übersicht männlicher Betroffener

Wir hatten in den letzten Monaten einige Male über unsere Schwierigkeiten, statistisch verlässliches Material zu bekommen, sowie unsere Rechercheergebnisse zu männlichen Betroffenenzahlen häuslicher Gewalt in Thüringen berichtet. Nachfolgend wollen wir aufgrund neuerlicher Erkenntnisse eine kurze Zusammenfassung über mehrere Jahre vorlegen. Nicht zuletzt als Kontrast zur finanziellen Aufstockung des Landeshaushaltes um Mittel für Frauenbedarfe[1] bei gleichzeitig rückläufigen weiblichen Betroffenenzahlen[2] sowie der Positionierung der Thüringer Grünen gegen eine Notwendigkeit männlicher Interventionsangebote.

Zu den Zahlen männlicher Betroffener:

  • 2004: 206[3]
  • 2005: 465[3]
  • 2006: 359[3]
  • 2007: 347[3]
  • 2008: 327[3]
  • 2009: 390[3]
  • 2013: 810[4]
  • 2014: 636[5]

Die Quellenangaben:

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Juni-Newsletter jetzt verschickt

Unser Newsletter zum Monat Juni 2015 ist heute an alle Empfänger verschickt worden. Themen sind unter anderem unsere Gespräche mit der Thüringer Landespolitik, ein offener Brief an das BMFSFJ sowie Statements zum Internationalen Vatertag und zur Verwendung des Begriffes „Getrennterziehende“. Sollten Sie unsere Newsletter noch nicht empfangen und Interesse daran haben, schicken Sie uns bitte eine kurze Mail mit dem Betreff „Newsletter abonnieren“, mit der wir Sie in unseren Monatsverteiler aufnehmen. Vielen Dank!
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Mitwirkende zum Thema „Umgang und Unterhalt“ gesucht

„Aufgrund familienpolitischer Aktualitäten, juristischer Diskussionen und Veröffentlichungen in den Medien ist zur Zeit das Thema UMGANG und UNTERHALT aktuell. Wir können zur Diskussion beitragen, wenn wir reale Situationen aus konkreten Fallbeispielen beisteuern.

Ich möchte daher dazu aufrufen, mir Schilderungen zu folgenden Fallkonstellationen zuzusenden:

  • Umgang mehr als 35%
  • trotzdem Zahlung von vollem Unterhalt
  • trotzdem wird ein Elternteil als „alleinerziehend“ behandelt
  • trotzdem ist der andere Elternteil auf Steuerklasse 1 gesetzt

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Weiterer Spendeneingang einer Profession

Wir freuen uns über die 150€ – Spende von Soziologe und Geschlechterforscher Professor Gerhard Amendt für die Umsetzung unseres Männernotruf- und -beratungsnetzwerkes – herzlichen Dank!

Bitte unterstützen auch Sie uns! Sie finden unter nachfolgendem Link die Möglichkeiten der Hilfe (mit dem Betreff „Männernotruf“ verwenden wir Ihre Spende zweckgebunden). Vielen Dank!
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Thüringer Grüne: keine Notwendigkeit für männliche Gewaltschutzangebote

Im Rahmen unserer Befürwortungsgespräche vor der Thüringer Landtagswahl 2014 mit den Fraktionen von CDU, SPD, Linke und Grüne erhielten wir von den drei erstgenannten Parteien Befürwortungs- und Unterstützungszusagen zur Realisierung eines Gewaltschutzangebotes für Männer in Thüringen, die Grünen enthielten sich im Gespräch am 07. 07. 2014 einer Zusage. Derzeit stehen wir mit allen Fraktionen unter Bezugnahme auf die Vorwahl-Gespräche in Rücksprache, so auch mit den Grünen.

Am 11. 06. 2015 erhielten wir auf unsere schriftliche Anfrage mit Bitte um Positionierung zur Notwendigkeit eines Gewaltschutzangebotes für Männer vom 23. 04. 2015 die Auskunft, die Gleichstellungspolitik in Thüringen soll aktiv um die Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Mädchen ergänzt werden, da nach wie vor eine strukturelle Diskriminierung erlebt würde. Der Diskriminierung in sämtlichen Lebenslagen sei entgegen zu wirken, Ziel seien ein bedarfsgerechtes Angebot, eine verlässliche Finanzierung der Hilfestrukturen und klare rechtliche Rahmenbedingungen für Frauenhäuser, Interventionsstellen, Frauenzentren, Zufluchten und Frauenberatungsstellen.

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Statement zum Internationalen Vatertag

Heute ist Internationaler Vatertag. Ein Tag, der bis heute den Leitmedien kaum eine und Wikipedia keine Erwähnung wert ist. Ein Tag, der ebenso wie der Muttertag eine entsprechende Würdigung durch Politik, Medien und Behörden verdient hat, bis heute jedoch nicht erhält.

Nach wie vor wird täglich mehreren hundert Kindern den Kontakt zum überwiegend männlichen Elternteil unterbunden, oftmals für immer und mit einschneidenden Beeinträchtigungen für ihr weiteres Leben. Nach wie vor hat das Wechselmodell mit übler Nachrede zu kämpfen und werden Väter nicht zuletzt durch den öffentlich-rechtlichen, gebührenfinanzierten Rundfunk verunglimpft. Nach wie vor werden mütterliche und väterliche Leistungen in unfaire Relation zueinander gebracht, wird berufsbedingter Kontaktmangel zum Kind als Karrierestreben, gemeinsame Erziehungszeit mit den Kindern als entwürdigende Diskriminierung dargestellt. Nach wie vor wird verschwiegen, dass seitens Unterhaltspflichtiger eine deutlich andere als die wiederholt kolportierte schlechte Zahlungsmoral vorherrscht und wird von Allein- statt Getrennterziehenden gesprochen.

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Spendeneingang aus München

Wir freuen uns über die Spende eines Münchners über 25€, die heute bei uns einging. Bitte helfen auch Sie uns! Sie finden unter nachfolgendem Link die Möglichkeiten der Unterstützung. Herzlichen Dank!
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Psychologin sucht Mitwirkende in Familienrechts-, Unterbringungs- bzw. Betreuungsverfahren

Nachfolgend machen wir auf ein Gesuch aufmerksam, dass uns über den eMail – Verteiler seitens Frau Professorin Ursula Gresser erreichte:

„Die Psychologin Andrea Jacob, Giessen, sucht Mitwirkende an einer psychologisch – kriminalistischen Studie, bei denen in den Verfahren Hinweise auf Rechtsmissbrauch u. ä. bestehen. Mehr dazu siehe unten. Bei Interesse an einer Mitwirkung wenden Sie sich bitte direkt an Frau Andreas Jacob (andrea_jacob[at]gmx.de). Damit Frau Jacob die Unterlagen auch auswerten kann, müßten diese wie folgt an sie gesandt werden:

… komplette Aktenkopien in einem pdf per Email. Bei zu viel Umfang in einer Datei auf USB-Stick (Adresse per eMail erfragen).

Bitte teilen Sie Frau Jacob bei Zusendung der Unterlagen mit, ob sie nur an der Studie teilnehmen wollen, oder ob ihr Fall in eine ggf. erfolgende Sammelstrafanzeige eingebracht werden darf bzw. soll.

Mit besten Grüßen, Prof. Dr. med. Ursula Gresser“
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Neue Studie hinterlegt

Neu unter unserem Menüpunkt „Studien“ ist die vom Robert-Koch-Institut Berlin durchgeführte Studie „Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Eineltern-, Stief- und Kernfamilien“ hinterlegt.
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Gespräch mit Thüringer Sozialministerin

Gestern nahm eines unser Mitglieder an der Schmöllner Gesprächsrunde „Frag doch mal… die Ministerin!“ mit der Thüringer Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) teil. Frau Werner zeigte sich den angesprochenen Punkten gegenüber sehr aufgeschlossen und gab zu verstehen, dass ihr die Benachteiligung von Männern in einigen gesellschaftlichen Feldern durchaus bekannt und bewusst seien:

  • Dass es zahlreiche staatlich finanzierte Frauenhäuser gebe, aber keine (bzw. nur ein staatlich finanziertes Männerhaus in Osterode) für Männer, war ihr bislang nicht bewusst. Eine Wohnung als Hilfsangebot sei aus ihrer Sicht vorstellbar.
  • Das Wechselmodell habe sie selbst praktiziert, befürwortet es und steht hinter einer Durchsetzung, jedoch sei (selbst angesichts der durch unser Mitglied angesprochenen Entlastung öffentlicher Kassen bei Praktizierung) die Gesellschaft noch nicht so weit und es fehle noch das Verständnis dafür.
  • Die durch unser Mitglied geäußerte Notwendigkeit, die Aufklärung von Kindern über ihre Rechte (beispielsweise in familienrechtlichen Angelegenheiten) in den Thüringer Bildungsplan aufzunehmen, nahm sie mit Verständnis auf.

Am Rande des Gesprächs wurde bekannt, dass Thüringen voraussichtlich ab August eine neue Gleichstellungsbeauftragte hat, der Name wird zeitnah bekanntgegeben. Warum das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit im Dezember 2014 in Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie umbenannt wurde, konnte Frau Werner nicht beantworten, da diese Entscheidung nicht durch sie getroffen wurde.
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