Statement zum Internationalen Vatertag

Heute ist Internationaler Vatertag. Ein Tag, der bis heute den Leitmedien kaum eine und Wikipedia keine Erwähnung wert ist. Ein Tag, der ebenso wie der Muttertag eine entsprechende Würdigung durch Politik, Medien und Behörden verdient hat, bis heute jedoch nicht erhält.

Nach wie vor wird täglich mehreren hundert Kindern den Kontakt zum überwiegend männlichen Elternteil unterbunden, oftmals für immer und mit einschneidenden Beeinträchtigungen für ihr weiteres Leben. Nach wie vor hat das Wechselmodell mit übler Nachrede zu kämpfen und werden Väter nicht zuletzt durch den öffentlich-rechtlichen, gebührenfinanzierten Rundfunk verunglimpft. Nach wie vor werden mütterliche und väterliche Leistungen in unfaire Relation zueinander gebracht, wird berufsbedingter Kontaktmangel zum Kind als Karrierestreben, gemeinsame Erziehungszeit mit den Kindern als entwürdigende Diskriminierung dargestellt. Nach wie vor wird verschwiegen, dass seitens Unterhaltspflichtiger eine deutlich andere als die wiederholt kolportierte schlechte Zahlungsmoral vorherrscht und wird von Allein- statt Getrennterziehenden gesprochen.

Und nach wie vor wird – um nur dieses eine weitere Themenfeld zu erwähnen – mit völlig verzerrten statistischen Argumentationsmodellen behauptet, dass im Gegensatz zu einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien Frauen von häuslicher Gewalt deutlich stärker betroffen sind (die statistische Diskrepanz zwischen den vermeintlichen Europa- und Bundes- sowie realen Thüringer Werten liegt bei gravierenden 24,7% bzw. 32,7%).

Ein System, dessen Verantwortungsträger* das weibliche gegen das männliche Geschlecht ausspielen statt beiden Geschlechtern wert-, vorurteils- und ideologiefrei dieselben Hilfeleistungen für dieselben Defizite und Beeinträchtigungen zukommen zu lassen, muss sich die Frage stellen lassen, welche Interessen dahinter stehen. Aus unserer Sicht ist noch nicht einmal annähernd die selbe Rechtsstellung für beispielsweise Väter wie für Mütter erreicht, ein politisches Interesse daran nicht erkennbar. Insofern wird sich diese Problematik auch in Zukunft im Geburtenrückgang und im rapide schwindenden Vertrauen gegenüber Politik und Medien widerspiegeln.
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Und bitte beachten Sie auch unseren Newsblog „Familienschutz“. Vielen herzlichen Dank!

*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

 

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