Aktueller Entwicklungsstand

Wir geben an dieser Stelle einmal mehr einen Überblick über die aktuelle Entwicklung insbesondere unserer Gewaltschutzarbeit seit unserer letzten Zusammenfassung vom 05. 02. 2016:

Vielen herzlichen Dank!
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Leseempfehlung: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

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Nachfolgend weisen wir unsere Leserschaft auf das im vergangenen Herbst erschienene Buch „Die verletzte Tochter“ unserer Fachbeirätin Jeannette Hagen hin.

„Die verletzte Tochter“ ist mit seiner Fachtiefe ein Buch, was man mit großem Interesse liest und nur schwerlich wieder aus der Hand legen mag. Die Autorin wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf und konnte trotz wiederholter Versuche in ihrer Vergangenheit, Kontakt zu ihm aufzunehmen, keine Resonanz in ihm erzeugen. In knapp über 230 Seiten gelingt Frau Hagen das Kunststück, nach Erlangen eines umfassenden Sachverständnisses und einer langen Phase therapeutischer und ganzheitlicher Arbeit mit diesem schier unbeherrschbaren Schmerz der Zerrissenheit aufzuzeigen, dass ein Weg der Auseinandersetzung für jede(n) Betroffene(n) lohnenswert ist. Für diesen Weg ist ihr Buch ein umfangreicher Wissensfundus:

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#article7 / Gleiche Menschenrechte für alle!

Als Gleichberechtigungsorganisation schließen wir uns der heutigen Hashtag-Kampagne „#article7“ an, die sich mit Fokus auf den Artikel 7 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Ziel gesetzt hat, auf männliche Benachteiligungsfelder inmitten eines der fortschrittlichsten Länder der Welt hinzuweisen.

Mitglieder unserer Initiative engagieren sich seit beinahe zehn Jahren für die Gleichberechtigung von nichtsorgeberechtigten Trennungseltern, im Verlaufe unseres Engagements gewannen Themen wie männliche Opfer häuslicher Gewalt sowie Jugendamtsdefizite erheblich an Bedeutung. Wir haben zahlreiche Gespräche geführt – mit Politikern*, Fachleuten, Kooperationspartnern, Behördenvertretern, Betroffenen, Freunden und unseren Familien. Bei aller Dankbarkeit für das uns im Laufe insbesondere der letzten Jahre zuteil gewordene Vertrauen sowie die Unterstützung, Partnerschaft und Anerkennung nicht zuletzt von politischen Entscheidungsträgern müssen wir im Rahmen dieser Aktion konstatieren, dass bislang weder eine gleichberechtigte Trennungselternschaft, noch ein annähernd gleichberechtigtes Opferschutz- und Interventionsnetzwerk, noch die Einrichtung einer effizienten Kontrollinstanz der Jugendamtsarbeit erkennbar sind.

Aus diesem Grund fordern wir die bundesdeutsche wie auch Landespolitik auf, endlich zu handeln und vor allem Engagierte wirksam bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
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TLZ veröffentlicht umfangreiches Interview zur Stiefmutterthematik

Als zweiter Teil des am 16.04. 2016 erschienenen, umfassenden Berichtes der Journalistin Esther Goldberg über die persönlichen Erfahrungswerte unseres Vorstandsmitgliedes Ilona Resch als Stiefmutter veröffentlichte die „Thüringer Landeszeitung“ heute ein umfangreiches Interview mit Frau Resch zur gesellschaftlichen Wahrnehmung und aufzuarbeitenden Defiziten:

„… Wer kommt in Ihre Selbsthilfegruppe?

Unter anderem Frauen, die einfach nur traurig sind. Ihnen wird nicht zugestanden, dass sie die fremden nahen Kinder so betreuen, als seien es die eigenen. Stiefmütter taugen dafür, eigene Defizite auf sie zu projizieren. Sie sind das schwächste Glied in der Kette der Erwachsenen, die sich um Kinder kümmern.

[…]

Fordern Sie ein verändertes Kindschaftsrecht?

Ja, unbedingt. Ich glaube, das Wechselmodell ist für die Kinder am besten. Sie sind damit sowohl bei der Mutter als auch beim Vater zu Hause. Das muss ja nicht genau die hälftige Zeit sein. Aber eine gleichwertige Betreuung sowohl von der Mutter als auch vom Vater tut Kindern gut. Weder sie noch er sind dann Besuchs- oder Sonntagseltern.
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Bitte an einen Spender

Wir bitten an dieser Stelle unseren Spender Stefan B. (30 Euro, Verwendungszweck „Gewaltschutz Gera“, Eingang 29. 04. 2016), sich bei Bedarf wegen unserer Spendenquittung und persönlichen Danksagung mit uns in Verbindung zu setzen. Uns liegen bislang keine Kontaktdaten vor. Herzlichen Dank!
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