Leseempfehlung: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

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Nachfolgend weisen wir unsere Leserschaft auf das im vergangenen Herbst erschienene Buch „Die verletzte Tochter“ unserer Fachbeirätin Jeannette Hagen hin.

„Die verletzte Tochter“ ist mit seiner Fachtiefe ein Buch, was man mit großem Interesse liest und nur schwerlich wieder aus der Hand legen mag. Die Autorin wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf und konnte trotz wiederholter Versuche in ihrer Vergangenheit, Kontakt zu ihm aufzunehmen, keine Resonanz in ihm erzeugen. In knapp über 230 Seiten gelingt Frau Hagen das Kunststück, nach Erlangen eines umfassenden Sachverständnisses und einer langen Phase therapeutischer und ganzheitlicher Arbeit mit diesem schier unbeherrschbaren Schmerz der Zerrissenheit aufzuzeigen, dass ein Weg der Auseinandersetzung für jede(n) Betroffene(n) lohnenswert ist. Für diesen Weg ist ihr Buch ein umfangreicher Wissensfundus:

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Neue Studie „Familien in Baden-Württemberg | Väter“ verlinkt

Neu hinterlegt unter unserem Menüpunkt „Studien“ ist ab sofort die Studie „Familien in Baden-Württemberg | Väter“, die sich im Wesentlichen auf die Vereinbarkeitsproblematik bezieht.
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Unter diesem Link können Sie unsere Initiative unterstützen, hier können Sie uns in den sozialen Netzwerken folgen. Vielen herzlichen Dank!

Ortstermin Wildau: “Symposium 2015 – Kindeswohl als Wissenschaft”

Eines unserer Mitglieder nahm an der am 16. 09. 2015 „Symposium 2015 – Kindeswohl als Wissenschaft“ erwähnten Fachtagung im brandenburgischen Wildau am 16. und 17. 10. 2015 teil. Eine Auswertung:

Etwa 60 Teilnehmer unterschiedlicher im Familienrecht tätiger Professionen sowie Vereinsmitglieder und Betroffene nahmen teil.

Das Einführungsreferat von Prof. Dr. Peter Beyerlein war das Kernstück der Veranstaltung, in der er die genetische und epigenetische Struktur im kindlichen Entwicklungsprozess darstellte und auf die Folgen kindlicher Traumata hinwies.* Der Kenntniszuwachs durch diesen Vortrag für unser Mitglied und damit unsere Initiative war hoch. Alles, was aufgrund von Erfahrung bekannt ist, wird mit der Biogenetik noch klarer erkennbar.

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Wettbewerbsaufruf für Kinder: das Buchprojekt „Wenn Wurzeln Flügel tragen“

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Die Anthologie „Wenn Wurzeln Flügel tragen“ gehört zu einem unserer seit Langem geplanten Projekte. Wir würden uns sehr freuen, wenn nachfolgende Meldung auch virtuell eine möglichst große Weiterverbreitung findet; Teilen, Rebloggen und Weitermailen in die eigenen Empfängerlisten ist ausdrücklich erwünscht und willkommen:

Hintergrund der Anthologie “Wenn Wurzeln Flügel tragen”: wir möchten wissen, wie Kinder den Lebensentwurf „Familie“ empfinden, wie wichtig Ihnen Papa und Mama sind, was wichtig und schön an ihrer Familie ist, wie sie sich fühlen, wenn ein Elternteil nicht mehr Bestandteil ihres Lebens ist und wie auch dann ein glückvolles Miteinander möglich ist. Und selbstverständlich heißen wir auch erwachsene Autoren** herzlich willkommen, ihre Texte zum Thema einzureichen.

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Medienanfrage Entfremdung

„… Ich bin Redakteurin bei NIDO, dem Elternmagazin aus der STERN Gruppe. Ich recherchiere gerade zu der Situation der Väter nach einer Trennung. Für diese Geschichte suche ich einen Vater, der seit der Trennung sein Kind zwar sehen darf, aber durch z.B. Entfernung vom Wohnort des Kindes, das Kind zu einem großen Teil bei der Mutter aufwächst und von ihr stark geprägt wird – und dadurch dem Vater teilweise fremd wird. Zum Beispiel, in dem es Eigenschaften und Gewohnheiten entwickelt, die ihn an seine Ex-Frau erinnern.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei der Suche behilflich sein könnten. Der Vater würde selbstverständlich anonym bleiben. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Herzliche Grüße und Dank,

Linda Tutmann“

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Reaktion des Deutschlandradio Kultur auf unsere Anfrage eingegangen

Am 18. 05. 2015 und 19. 05. 2015 strahlte Deutschlandradio Kultur zwei stark tendenziöse Sendungen aus, die sich deutlich gegen väterliche Gleichberechtigung aussprachen. Nachfolgend veröffentlichen wir unsere eMail-Kommunikation mit dem Sender:

Unsere Mail vom (19. 05. 2015):

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach ihrem gestrigen Beitrag „Den Vätern die Rechte, den Müttern die Pflichten“ und ihrem heutigen Beitrag „Kein Fortschritt für die Kinder“ stellt sich für uns als Initiative „Gleichmaß e. V.“ die Frage, ob Sie als gebührenfinanziertes Funkunternehmen auch ergänzenden, anderen, weniger extremen Positionen Raum bieten.

Unsere Initiative existiert seit 2009, ist seit 2013 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, erhielt 2014 den Beraterstatus der UN für deren Menschenrechtsrat ECOSOC und wird durch einen wissenschaftlichen Fachbeirat begleitet.

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Bericht in „Oscar am Freitag“ veröffentlicht

Das Thüringer Regionalmagazin „Oscar am Freitag“ veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 30. 04. 2015 (Seite 5 und 13) einen zweiseitigen und sehr ausgewogenen Bericht über die Situation unseres Gothaer Mitglieds und Ansprechpartners Tino Pfaff, in dem auch die Leitung des örtlichen Jugendamtes zu Wort kommt. Herzlichen Dank!
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Internationaler Welt-PAS-Tag: Gedenken der Zehntausende entfremdeter Kinder

Zum heutigen internationalen Internationalen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung (Welt-PAS-Tag) schließen wir uns dem bereits gestern veröffentlichten Gedenken des „Väteraufbruchs für Kinder e. V.“ für die mehreren zehntausend betroffenen Kinder an:

Seit 2006 wird jedes Jahr am 25.04. den Eltern und Kindern gedacht, die einander entfremdet wurden. Auch in Deutschland verlieren jedes Jahr tausende Kinder den Kontakt zu einem Elternteil – oftmals dem Vater. Nachhaltige Maßnahmen seitens des Gesetzgebers, an diesem Zustand etwas zu verändern fehlen bisher.

Der […] Tag wird für viele Eltern ein trauriger Tag sein. Er erinnert daran, dass sie den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben. Sie wurden ihren Kindern bewusst entfremdet.

Dies wird Eltern-Kind-Entfremdung (EKE) oder Parental Alienation (PAS) genannt und wurde erstmals Mitte der 1980-er Jahre durch den amerikanischen Kinderpsychiater Richard A. Gardner beschrieben. Der Ablauf ähnelt sich, ist oftmals vorhersehbar. Nach einer Trennung der Eltern verhindert ein Elternteil den Umgang mit dem andere, ausgegrenzten Elternteil, es werden unberechtigte Vorwürfe erhoben, das Kind gegen den anderen Elternteil aufgebracht, so dass es irgendwann auch tatsächlich nicht mehr zu seinem früher geliebten Elternteil möchte, ohne dass dieser Selbst dafür einen Anlass gegeben hätte. Das Kind sieht keinen anderen Ausweg, als sich dem Wunsch seines Elternteils zu beugen und den Kontakt zum anderen Elternteil, meist den Vater, aufzugeben.

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Nachtrag zur Ausgrenzungsstudie

Zur am 23. März vorgestellten Studie von Frau Prof. Dr. med. Ursula Gresser zu Isolation und Entfremdung weisen wir hiermit auf den Begleitbrief sowie den Fragebogen hin. Wir bitten um Ihre Teilnahme sowie um Weiterverbreitung dieser Studie.
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Bitte beachten Sie unseren Hinweis zum Blogumbau. Und bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Von Ausgrenzung Betroffene für wissenschaftliche Studie gesucht

Wir weisen auf das Gesuch von Frau Professorin Doktor Ursula Gresser, Leiterin einer Praxis für Medizinisch-Wissenschaftliche Sachverständigengutachten, hin:

„Für eine wissenschaftliche Studie suchen wir

  1. Mütter und Väter, denen der Kontakt zu ihren Kindern verwehrt wird,
  2. Erwachsenen, denen in der Kindheit der Kontakt zu einem oder beiden Eltern verwehrt wurde

Die Untersuchung befaßt sich unter anderem mit folgenden Fragen:

  • In welchem Alter begann die Isolation des Kindes?
  • Wer hat die Isolation des Kindes betrieben?
  • Mit welcher Begründung wird das Kind isoliert?
  • Wie lange wird das Kind schon isoliert?
  • Haben sich Behörden für die Isolation ausgesprochen?

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