Richtigstellung zum TLZ-Artikel vom 17. 02. 2017

Im gestern in der Thüringer Landeszeitung abgedruckten Beitrag „Dem Zufluchtsort für männliche Gewaltschutzopfer droht die Schließung“ wurde neben unserem Projektkoordinator die Thüringer Gleichstellungsbeauftragte Katrin Christ-Eisenwinder (Die Linke) unter anderem zitiert, es sei „zu keiner Zeit“ der Fall gewesen, dass man unserer Initiative eine Förderung in Aussicht gestellt habe sowie, unser Verein habe nie einen „konkreten und prüffähigen Finanzierungsantrag“ gestellt.

Richtig jedoch ist, dass im zweiten Halbjahr 2016 in einem Gesprächstreffen die Frage, ob wir uns Anfang diesen Jahres mit der Bitte um Fortfolgefinanzierung, egal unter welcher Trägerschaft, an die Gleichstellungsbeauftragte wenden könnten, mit der Aussage „wir werden sicher eine Lösung finden“ beantwortet wurde.

Richtig ist auch, dass unser umfassendes Konzept samt Bedarfsnachweisen und Kalkulation durch Gespräche mit Fachleuten beispielsweise der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, des Leipziger Arbeitskreises Gewalt gegen Jungen und Männer „elure“, der Interventionsstelle Gera sowie des Thüringer Paritätischen entwickelt und schon vor Langem allen politisch relevanten Entscheidungsträgern zugestellt wurde.
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Wir wünschen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2017

Einhergehend mit unserem Jahresrückblick auf ein sehr ereignis- wie auch erfolgreiches Jahr 2016 wünschen wir unseren Fachbeiräten*, Partnerinitiativen und -professionen, Unterstützern, Mitstreitern, Freunden, Familien sowie Müttern, Vätern und Kindern frohe, besinnliche und vor allem friedliche Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr 2017.

Wir wünschen auch dieses Jahr Trennungseltern Kraft, auch schwierige Momente durchzustehen, niemals aufzugeben und immer wieder aufeinander zuzugehen. Wir wünschen, ebenfalls erneut, Männern mit häuslichen Gewalterfahrungen Mut, Hilfe anzunehmen und mit dieser Unterstützung ihr Leben zu ändern und selbst aktiv zu werden, um Hilfesuchenden Unterstützung gewähren zu können. Und wir wünschen den politischen und familienrechtlichen Entscheidungsträgern in unserem Land einmal mehr und mit wesentlich mehr Nachdruck, humanistisch, geschlechterunabhängig und -sensibel zu handeln. Worte allein vermögen Menschen in großer Not leider nicht zu helfen.

Und wir wünschen uns einmal mehr, dass Sie unsere Arbeit unterstützen – kostenlos, indem Sie über unser Bildungsspender-Profil online shoppen, als Mitglied für nur 30€ im Jahr, als Fachbeirat oder kooperierende Profession oder als Spender. Jede Hilfe kommt unsere wichtigen Arbeit zugute.

Vielen herzlichen Dank!
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Terminhinweis 15. 11. 2016 MDR 1 Radio Sachsen

Heute abend strahlt MDR 1 Radio Sachsen zwischen 20 und 23 Uhr die Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ aus, die sich der Rolle des Mannes und dem Stand der Gleichberechtigung in der Gesellschaft widmet und unter anderem unseren Kooperationspartner Frank Scheinert (Geschäftsführender Bildungsreferent der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen) sowie unsere Fachbeirätin Dorothea Kramß (Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin Dorothea Kramß (DAJEB)) zum Gespräch ins Studio geladen hat. Zum Livestream des Senders bitte hier entlang.
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Wechsel in unserer Vereinsleitung

Mit der gestrigen Jahresmitgliederversammlung wurde dem Wunsch unseres Gründungsinitiators, jahrelangen Vorstandes und späteren Geschäftsführers Tristan Rosenkranz einstimmig entgegengekommen, sich von allen Leitungs- und damit den Aufgaben der Gesamtkoordination entlasten zu lassen. Seine bisherige Verantwortung liegt ab sofort in den Händen unseres Vorstandsmitglieds Ilona Resch, Tristan Rosenkranz wird als unser neuer Fachbeirat weiterhin ihre und die Arbeit des Vereins begleiten.
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Verein STEVIE wird gegründet

Unsere Fachbeirätin, die Journalistin und Fachbuchautorin Susanne Petermann, gründet derzeit gemeinsam mit unserem Vorstandsmitglied Ilona Resch und weiteren Mitwirkenden den Verein STEVIE für Stiefmütter und Trennungsväter. Wer Interesse hat, an der Gründung und beim Verein mitzuwirken, findet auf Susanne Petermanns Stiefmutterblog alle notwendigen Informationen.
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Leseempfehlung: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

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Nachfolgend weisen wir unsere Leserschaft auf das im vergangenen Herbst erschienene Buch „Die verletzte Tochter“ unserer Fachbeirätin Jeannette Hagen hin.

„Die verletzte Tochter“ ist mit seiner Fachtiefe ein Buch, was man mit großem Interesse liest und nur schwerlich wieder aus der Hand legen mag. Die Autorin wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf und konnte trotz wiederholter Versuche in ihrer Vergangenheit, Kontakt zu ihm aufzunehmen, keine Resonanz in ihm erzeugen. In knapp über 230 Seiten gelingt Frau Hagen das Kunststück, nach Erlangen eines umfassenden Sachverständnisses und einer langen Phase therapeutischer und ganzheitlicher Arbeit mit diesem schier unbeherrschbaren Schmerz der Zerrissenheit aufzuzeigen, dass ein Weg der Auseinandersetzung für jede(n) Betroffene(n) lohnenswert ist. Für diesen Weg ist ihr Buch ein umfangreicher Wissensfundus:

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Wir begrüßen Frau Susanne Petermann in unserem Fachbeirat

Petermann, Susanne Credit privat
Als zweiten Neuzugang innerhalb der letzten Tage dürfen wir die Journalistin, Fachbuchautorin und Betreiberin des hochfrequentierten „Stiefmutterblogs“ Susanne Petermann im Fachbeirat unserer Initiative begrüßen. Frau Petermann ist in Deutschland die namhafteste und erfahrenste Profession hinsichtlich der Lebenswirklichkeiten, Reibungspunkte und Schwierigkeiten von Stiefmüttern und -vätern sowie Patchworkfamilien. Ausführlichere Informationen zu Frau Petermann entnehmen Sie bitte unserem Menüpunkt Fachliche Basis.

Wir heißen Frau Petermann herzlich willkommen und freuen uns über Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und Interesse.
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Wir begrüßen Frau Dorothea Kramß in unserem Fachbeirat

Wir freuen uns über die Zusage der Dipl. Ehe-, Familie- und Lebensberaterin (DAJEB) Dorothea Kramß, ab sofort als Fachbeirätin unsere Initiative mit ihrem fachlichen Know How zu unterstützen. Frau Kramß bringt langjährige Erfahrungen als Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin sowie Sexualberaterin mit Schwerpunkten in Beziehungsaufbau, Konfliktbewältigung, Erziehungsproblemen sowie Trennungsprävention und -bewältigung in unsere Arbeit ein. Ihr Profil entnehmen Sie bitte unserem Menüpunkt „Fachliche Basis„. Herzlich willkommen und vielen Dank!
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Interview mit unserem Fachbeirat Matthias Stiehler

Nachfolgend verweisen wir auf ein aktuelles Interview mit unserem Fachbeirat, dem Männergesundheitsforscher, Paartherapeuten und Fachautoren Dr. Matthias Stiehler:

Vom 13.-15. März fand in Dresden das Treffen des Netzwerks Männergesundheit statt. Unter dem Titel „Quo vadis Netzwerk Jungen- und Männergesundheit?“ wurden Perspektive, Selbstverständnis sowie zukünftige Aufgaben des Netzwerkes diskutiert. Zu dem Netzwerktreffen fanden sich insgesamt 23 Expertinnen und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet ein. Wir sprachen mit dem Tagungsleiter, Dr. Matthias Stiehler, Dresdner Institut für Erwachsenenbildung und Gesundheitswissenschaft e.V., über das Netzwerk und die zurückliegende Veranstaltung.

Dr. Stiehler, was ist das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit? Wer hat sich zusammengeschlossen – und mit welchem Ziel?

Das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit ist ein informeller Zusammenschluss von Akteuren der Männergesundheitsforschung und Männergesundheitspraxis. Es wurde 2005 gegründet. Seine Ausrichtung ist stärker sozialwissenschaftlich, was beim Thema Männergesundheit nicht selbstverständlich ist. Denn das wird in der Öffentlichkeit noch vorrangig als ein rein medizinisches Thema wahrgenommen. Das Netzwerk möchte das ändern: Die kürzere Lebenszeit von Männern resultiert nicht allein aus medizinischen Problemen, die mit Pillen oder Vorsorgeuntersuchungen behoben werden könnten, sondern ist auch Ergebnis sozialer Strukturen.

[…]

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Fachbeirätin Prof. Dr. A. Möller-Leimkühler im Interview über männliche Depression

Unsere Fachbeirätin Frau Professor Doktor Anne-Maria Möller-Leimkühler stand am 20. 01. 2014 dem Bayerischen Rundfunk in der Sendung „Nachtlinie“ Rede und Antwort zum Thema männliche Depression. Ein Thema, dass sich in wesentlichen Teilen mit Trennungs- und Fällen häuslicher Gewalt überschneidet. Ein sehr interessantes Interview, welches explizit die geschlechterspezifischen Unterschiede in den Erkrankungsverläufen, -wahrnehmungen sowie -diagnostizierungen hervorhebt. Unter anderem spricht sie auch das sogenannte Genderparadox an, demzufolge Männern zwar nur halb so oft wie Frauen eine Depression diagnostiziert wird, diese demgegenüber aber eine 3-4 mal so hohe Suzidrate aufweisen. Den durchgeführten Suizid(versuch)en wiederum ging in 90% der Fälle eine nicht diagnostizierte Depression voraus. Frau Professorin Möller-Leimkühler, die im Übrigen auch auf dem Männerkongress 2014 referieren wird, spricht offen vom Mann als „diskriminiertes Geschlecht der Gesellschaft“. Das Interview von knapp einer halben Stunde ist in kompletter Länge hörenswert und hier hinterlegt.

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