Projekthinweis in Sachen „Inhaftierte Eltern“

Wir weisen darauf hin, daß wir unsere auf Thüringen ausgerichteten Bemühungen, Einfluß auf eine Verbesserung der Umgangs- und Sorgerechtsbedingungen inhaftierter Eltern zu nehmen, bis auf Weiteres ruhen lassen. Die Entscheidung begründet sich zum Einen in der Arbeitsauslastung unseres Gesprächspartners für die erforderlichen Informationen zu einzelnen Haftanstalten, Haftseelsorger Hosea Heckert, dessen Sachkenntnisse für den Aufbau eines dringend notwendigen interprofessionellen Teams unabdingbar sind. Zum Anderen läßt sich auf eben dieser Basis derzeit keine Finanzierung erstellen.

Unsere bisherigen Bemühungen entnehmen Sie im Übrigen bitte diesem Link.
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Konzeption Mutter-Kind-Gruppe JVA Chemnitz eingegangen

Wir bedanken uns bei der JVA Chemnitz (als auch für Thüringer straffällige Frauen zuständige Vollzugsanstalt) für die Zusendung der Konzeption der Mutter-Kind-Gruppe, die sich in unsere Bemühungen eingliedert, die familiären Haftbedingungen für in Thüringen inhaftierte Väter zu verbessern.

Die Kriterien für 5 Mutter-Kind-Plätze in der JVA Chemnitz in Kurzform: Eine primäre Förderung umschließt Kindern bis 3 Jahre. Das Ziel ist, eine Trennung von der Mutter zu vermeiden, Mütter in ihrer Rolle zu stärken und der häufig problematischen Entwicklung des Kindes entgegenzuwirken. Im Mutter-Kind-Haus wird Wohngruppenvollzug praktiziert. Die Kinder werden ausschließlich durch die Mütter (nicht durch die Anstalt) betreut. Voraussetzungen sind Zustimmung durch das Jugendamt, Entbindung aller betreffenden Stellen hinsichtlich des Kindes von der Schweigepflicht, persönliche Stabilität (Ausschluß einer Suchtproblematik), Nicht-Überschreitung des 3. Lebensjahres durch die Vollzugsdauer sowie  Übereignung aller kindbezogenen Gelder (Unterhalt, Kinder- und Elterngeld, Erziehungshilfe) an die Vollzugsanstalt zur persönlichen Verfügung und parallelen Buchführung und Abrechnung.

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Gesprächstreffen mit Vertreter der Gefängnisarbeit

Eines unserer Mitglieder traf sich heute in Frohburg zum Erstgespräch mit dem Vorsitzenden der Initiative für Pastorale Gefängnisarbeit „Maria Hilf-t e. V.“ Torsten Hartung. Handlungsschwerpunkt des mildtätigen und weitreichend mit Seelsorgern deutscher Haftanstalten vernetzten Vereins ist die ehrenamtliche Unterstützung jugendlicher Haftentlassener bei ihrer Resozialisierung.
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Weitere Fachgespräche in Thüringen

Zwei weitere Fachgesprächstermine nahm eines unserer Mitglieder gestern in Thüringen wahr. Ziel ist wie bereits erwähnt die strukturelle Verbesserung der beiden Handlungsfelder Gewaltschutz- / Interventionsarbeit und Haftelternschaft in Thüringen. Beide Gespräche, zum Einen mit Frau Kathrin Engel als Leiterin der Geraer Interventionsstelle in Gera, zum Anderen mit Herrn Michael Panse als zentralen Ansprechpartner für Antidiskriminierungsfragen im Thüringer Sozialministerium in Erfurt,
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Gesprächstreffen mit Haftseelsorger

Unseren vorangegangenen Gesprächsterminen in der JVA Hohenleuben (Thüringen) und der JVA Bützow (Mecklenburg-Vorpommern) folgte gestern nunmehr ein erstes Gesprächstreffen mit dem Initiator und Fürsprecher anzustrebender Verbesserungen der Umgangsbedingungen für inhaftierte Eltern (beispielsweise der Schaffung kindgerechter Umgangsräumlichkeiten auch für männliche Elternteile), einem in zwei Haftanstalten tätigen Seelsorger.
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Gesprächstermin in JVA Bützow

Wir bedanken uns bei der stellvertretenden Anstalts- sowie Projektleitung des Resozialisierungsprogrammes „Papa auf Montage“ der Justizvollzugsanstalt Bützow nahe Rostock für die Möglichkeit eines Gesprächstreffens. Zwar ist die Intention der Haftanstalt im Gegensatz zu Thüringer inhaftierten Vätern, die sich eine bessere Familienteilhabe wünschen, eine andere (Stärkung elterlicher Kompetenzen und Motivation), auch lassen sich aufgrund des noch recht jungen Programmes bisher keine Erfolgsfaktoren benennen, dennoch ergab das Gespräch eine reichhaltige Schnittmenge an Informationen, die für den Ausbau von Hilfs- und Beratungsstrukturen für Thüringer inhaftierte Väter von hohem Nutzen sein können. Die Anstaltsleitung äußerte hohes Interesse am Zustandekommen länderübergreifender Kooperationsmöglichkeiten und verwies mehrfach auf den ausgeprägten Bedarf familiärer und damit für die Resozialisierung unbedingt notwendiger Haftsozialarbeit. Wir bleiben dran, berichten zeitnah über weitere Entwicklungen und bedanken uns nochmals aufs Herzlichste bei vorgenannten Fachleuten für den heutigen Gesprächstermin.

Gesprächstermin in JVA Hohenleuben

Am gestrigen Nachmittag hatten zwei Mitglieder unserer Initiative nach längerer Vorbereitungsphase Termin in der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben nahe Gera, um mit inhaftierten Vätern über die rechtlichen Rahmen- und möglichen Handlungsbedingungen sowie Bedürfnisse einer eingeschränkten aktiven Vaterschaft besprechen zu können. In der knapp zweistündigen Zusammenkunft konnten nach Vorstellung unserer Initiative sowie Aushändigung von Infomaterialien und „Papa-Ya“ – Magazinen Studienergebnisse des Bielefelder „Freiraum“-Projektes erläutert, Probleme hinterfragt und ein Fragenkatalog besprochen werden. (mehr …)

Informationsformat für inhaftierte Eltern nimmt Konturen an

Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte es eine Anfrage der Seelsorge dreier Thüringer Haftanstalten hinsichtlich eines eigenständigen Informationsformates gegeben, das nun mit ersten Terminvorschlägen deutliche Konturen annimmt. Da es bereits erste erfolgreiche Programme in der Republik gibt, sehen wir gute Chancen, inhaftierten Eltern im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten eine gute Unterstützungsbasis bieten zu können.