MDR Thüringen thematisiert Schließung

Wie bereits seitens der Ostthüringer Zeitung und Thüringer Landeszeitung berichtet wurde, muss unsere Initiative mit Jahresmitte die Gewaltschutzwohnung für von häuslicher Gewalt betroffene Männer wieder schließen, da die Geichstellungsbeauftragte Katrin Christ Eisenwinder (Die Linke) trotz der 2016 in Aussicht gestellten Lösung zur Fortfolgeträgerschaft vorletzte Woche eine Absage erteilte. Wir bedanken uns bei Redakteurin Franziska Heymann und Team für die Thematisierung in Form eines Radio– sowie Fernsehbeitrages und verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Richtigstellung zu falschen Aussagen zu Konzeption und Förderung des Objektes sowie das OTZ-Interview, welches unter anderem den hinlänglich belegten statistischen Bedarf aufgreift.
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Thüringen beginnt mit Datenerhebung zur häuslichen Gewalt gegen Männer

Wie die heutige „Ostthüringer Zeitung“ unter dem Titel „Das weitgehend unbekannte Opfer bei häuslicher Gewalt: der Mann“ in einem umfassenden Artikel unter Bezugnahme der Gleichstellungsbeauftragten und anderer Fachleute mitteilt, will ein Pilot­projekt der Thüringer Regierungskoalition (SPD, LINKE und Grüne) jetzt herausfinden, in welchem Ausmaß Männer Opfer häuslicher Gewalt werden. Wir begrüßen diesen Schritt außerordentlich. Jedoch kommt der Artikel etwas missverständlich darauf zu sprechen, im gesamten deutschsprachigen Raum seien bezüglich des womöglich große Dunkelfeldes keine gesichterten Erkenntnisse zu finden.

Unsere Initiative, deren Vorstände im Zeitraum zwischen Frühjahr 2013 und Mitte 2016 immer wieder unter Vorlage unserer umfangreichen Konzeption Gespräche mit Vertretern der Landesregierung, einzelner Fraktionen und Ausschüsse hatten, ist angesichts dieses Kenntnisstandes ebenso verwundert wie über die Tatsache, dass in diesem Zusammenhang die einzige, bislang zudem privat finanzierte Thüringer Gewaltschutzwohnung unter unserer Verantwortung unerwähnt bleibt. Bestandteil unserer Konzeption, die der Thüringer Landesregierung wie allen mit Gewaltschutz und Interventionsarbeit befassten Gremien vorliegt und die neben fundierten Rechercheergebnissen zu Thüringer Betroffenenzahlen auch auf die deutsche Statistik zu sprechen kommt, gliedert in „Beiblatt 2“ die Erkenntnisse des Bundesfamilienministeriums und anderer seriöser Institutionen und Fachleute auf, die vielfach eine statistische Gleichbetroffenheit von Männern aufzeigt.
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Wir wünschen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr 2017

Einhergehend mit unserem Jahresrückblick auf ein sehr ereignis- wie auch erfolgreiches Jahr 2016 wünschen wir unseren Fachbeiräten*, Partnerinitiativen und -professionen, Unterstützern, Mitstreitern, Freunden, Familien sowie Müttern, Vätern und Kindern frohe, besinnliche und vor allem friedliche Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr 2017.

Wir wünschen auch dieses Jahr Trennungseltern Kraft, auch schwierige Momente durchzustehen, niemals aufzugeben und immer wieder aufeinander zuzugehen. Wir wünschen, ebenfalls erneut, Männern mit häuslichen Gewalterfahrungen Mut, Hilfe anzunehmen und mit dieser Unterstützung ihr Leben zu ändern und selbst aktiv zu werden, um Hilfesuchenden Unterstützung gewähren zu können. Und wir wünschen den politischen und familienrechtlichen Entscheidungsträgern in unserem Land einmal mehr und mit wesentlich mehr Nachdruck, humanistisch, geschlechterunabhängig und -sensibel zu handeln. Worte allein vermögen Menschen in großer Not leider nicht zu helfen.

Und wir wünschen uns einmal mehr, dass Sie unsere Arbeit unterstützen – kostenlos, indem Sie über unser Bildungsspender-Profil online shoppen, als Mitglied für nur 30€ im Jahr, als Fachbeirat oder kooperierende Profession oder als Spender. Jede Hilfe kommt unsere wichtigen Arbeit zugute.

Vielen herzlichen Dank!
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

MDR-Kurzbericht zur häuslichen Gewalt online

Im Vorfeld des heutigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der politisch wie medial einmal mehr weitgehend einseitig häusliche Gewaltbetroffenheit thematisiert, lenkte der Mitteldeutsche Rundfunk am 22. 11. 2016 im Rahmen von „MDR aktuell“ in einem Kurzbericht seinen Blick auch auf die männliche Betroffenheit. Wenngleich nach wie vor mit verzerrten statistischen Werten argumentiert wird, steigt das Bewusstsein für männliche Notlagen und dem damit zusammenhängenden Hilfebedarf.

Wir bedanken uns in dem Zusammenhang für das Interesse des MDR an unserer Gewaltschutzarbeit. Zum Mitschnitt des Berichts, in dem unser Vorstand* Ilona Resch zu Wort kommt, folgen Sie bitte diesem Link.
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Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ des MDR 1 Radio Sachsen online

bild-52732-resimage_v-variantsmall16x9_w-640Die für den 15. 11. 2016 angekündigte, knapp eineinhalbstündige Sendung „Überholt, überfordert, überlebt“ des MDR 1 Radio Sachsen zur Rolle des Mannes und dem Stand der Gleichberechtigung in der Gesellschaft kann unter diesem Link als Podcast nachgehört werden. Als Studiogäste sind unser Kooperationspartner Frank Scheinert sowie unsere Fachbeirätin Dorothea Kramß zu hören.
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Bildnachweis: Mitteldeutscher Rundfunk

Ortstermin Eisenberg: Arbeitstreffen Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt

Wir bedanken uns bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Saale-Holzland-Kreis für die Einladung zum heutigen „3. Arbeitstreffen Runder Tisch gegen Häusliche Gewalt“ im ostthüringischen Eisenberg, in dem eines unserer Vorstandsmitglieder einmal mehr Gelegenheit hatte, Arbeit, Angebot und Netzwerk um unsere Gewaltschutzwohnung vorzustellen. Anwesend waren knapp dreißig Professionen aus Gewaltschutz, Gleichstellung, Polizeiarbeit, Behörden, Jugendamt, Jobcenter, Sozialarbeit und Familienarbeit, die die Ausführungen mit großem Interesse verfolgten und deren Fragen zum Angebot erschöpfend beantwortet werden konnten.
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Feature von Deutschlandradio Kultur online

Das von uns am 27. 09. 2016 angekündigte und gestern ausgestrahlte Feature von Deutschlandradio Kultur, „„Zeitfragen.“ unter dem Titel „Du darfst kein Opfer sein – Wenn Männer unter häuslicher Gewalt leiden“, kann nunmehr online nachgehört werden. Der Mitschnitt ist als Audiodatei und als Skript unter diesem Link hinterlegt.

Zu Wort kommen René Pickhardt als ehemals Betroffener von häuslicher Gewalt, sexueller Nötigung und institutioneller Diskriminierung, der Hamburger Psychologe Thomas Krieg, der Diplom-Pädagoge Ralf Puchert, die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Weißen Ring Adelina Michalk sowie ein Vertreter unserer Initiative.

Wir bedanken uns herzlich bei der verantwortlichen Redakteurin Catalina Schröder.
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MDR-Beitrag vom 29. 09. 2016 online

Der auf dem Mitteldeutschen Rundfunk am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Nachmittagssendung „MDR um 4“ ausgestrahlte Beitrag zu unserer Gewaltschutzwohnung ist nunmehr online hinterlegt. Interessenten öffnen bitte diesen Link.

Wir bedanken uns herzlich beim verantwortlichen Redakteur Tobias Bader und Team.
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Radioaktiv Lübeck veröffentlicht Interview

Wir bedanken uns bei Sven Schmalz vom Internetradiosender „Radioaktiv Lübeck„, der ein Interview von knapp einer Viertelstunde mit einem Mitglied unserer Initiative zur Gewaltschutzwohnung, dem Männerberatungsnetzwerk und unsererer Organisation aufzeichnete und heute um 14 Uhr senden wird. Darüberhinaus kann das Interview unter diesem Link abgerufen werden.

Herzlichen Dank!
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Ortstermin Leipzig: „Netzwerktreffen Männerschutzprojekte und Männerberatung“

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Am 22. und 23. 09. 2016 verantwortete die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e. V. die erste und bislang einzige Fachtagung im deutschsprachigen Raum, die eine Bündelung von und einen fachlichen Austausch für Gewaltschutzangebote(n) für Männer zum Inhalt hatte. Das Netzwerktreffen in Leipzig fand anlässlich des vor einem Jahr seitens unserer Initiative initiierten und formierten Männerberatungsnetzwerkes sowie der aktuellen Entwicklungen in Sachsen (Launch der Kampagne „Gib dich nicht geschlagen!“, bevorstehende Eröffnung zweier Gewaltschutzwohnungen in Dresden und Leipzig) statt. Zu einer ersten Zusammenfassung des Netzwerktreffens, an dem auch ein Vertreter unserer Initiative teilnahm, rufen Sie bitte den Eintrag des Männerberatungsnetzwerks auf.
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