Leseempfehlung: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

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Nachfolgend weisen wir unsere Leserschaft auf das im vergangenen Herbst erschienene Buch „Die verletzte Tochter“ unserer Fachbeirätin Jeannette Hagen hin.

„Die verletzte Tochter“ ist mit seiner Fachtiefe ein Buch, was man mit großem Interesse liest und nur schwerlich wieder aus der Hand legen mag. Die Autorin wuchs ohne ihren leiblichen Vater auf und konnte trotz wiederholter Versuche in ihrer Vergangenheit, Kontakt zu ihm aufzunehmen, keine Resonanz in ihm erzeugen. In knapp über 230 Seiten gelingt Frau Hagen das Kunststück, nach Erlangen eines umfassenden Sachverständnisses und einer langen Phase therapeutischer und ganzheitlicher Arbeit mit diesem schier unbeherrschbaren Schmerz der Zerrissenheit aufzuzeigen, dass ein Weg der Auseinandersetzung für jede(n) Betroffene(n) lohnenswert ist. Für diesen Weg ist ihr Buch ein umfangreicher Wissensfundus:

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Gesprächstermin mit Thüringer Sozialministerin Heike Werner

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Wir bedanken uns herzlich bei der Thüringer Sozialministerin Heike Werner sowie der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten Katrin Christ-Eisenwinder für den heutigen Gesprächstermin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, an dem neben zwei Vertretern unserer Initiative als Vertreter* des Thüringer PARITÄTISCHEN auch Frau Julia Hohmann und Herr Steffen Richter teilnahmen. Das Gespräch war außerordentlich konstruktiv. Wenngleich eine Finanzierung eigenständiger Gewaltschutzprojekte für Männer derzeit noch nicht erbracht werden kann, wurde und wird das Thema seit Längerem auf Regierungsebene – beispielsweise im Gleichstellungsausschuß – diskutiert.

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Ortstermin Wildau: “Symposium 2015 – Kindeswohl als Wissenschaft”

Eines unserer Mitglieder nahm an der am 16. 09. 2015 „Symposium 2015 – Kindeswohl als Wissenschaft“ erwähnten Fachtagung im brandenburgischen Wildau am 16. und 17. 10. 2015 teil. Eine Auswertung:

Etwa 60 Teilnehmer unterschiedlicher im Familienrecht tätiger Professionen sowie Vereinsmitglieder und Betroffene nahmen teil.

Das Einführungsreferat von Prof. Dr. Peter Beyerlein war das Kernstück der Veranstaltung, in der er die genetische und epigenetische Struktur im kindlichen Entwicklungsprozess darstellte und auf die Folgen kindlicher Traumata hinwies.* Der Kenntniszuwachs durch diesen Vortrag für unser Mitglied und damit unsere Initiative war hoch. Alles, was aufgrund von Erfahrung bekannt ist, wird mit der Biogenetik noch klarer erkennbar.

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Statement zum Internationalen Vatertag

Heute ist Internationaler Vatertag. Ein Tag, der bis heute den Leitmedien kaum eine und Wikipedia keine Erwähnung wert ist. Ein Tag, der ebenso wie der Muttertag eine entsprechende Würdigung durch Politik, Medien und Behörden verdient hat, bis heute jedoch nicht erhält.

Nach wie vor wird täglich mehreren hundert Kindern den Kontakt zum überwiegend männlichen Elternteil unterbunden, oftmals für immer und mit einschneidenden Beeinträchtigungen für ihr weiteres Leben. Nach wie vor hat das Wechselmodell mit übler Nachrede zu kämpfen und werden Väter nicht zuletzt durch den öffentlich-rechtlichen, gebührenfinanzierten Rundfunk verunglimpft. Nach wie vor werden mütterliche und väterliche Leistungen in unfaire Relation zueinander gebracht, wird berufsbedingter Kontaktmangel zum Kind als Karrierestreben, gemeinsame Erziehungszeit mit den Kindern als entwürdigende Diskriminierung dargestellt. Nach wie vor wird verschwiegen, dass seitens Unterhaltspflichtiger eine deutlich andere als die wiederholt kolportierte schlechte Zahlungsmoral vorherrscht und wird von Allein- statt Getrennterziehenden gesprochen.

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Gespräch mit Thüringer Sozialministerin

Gestern nahm eines unser Mitglieder an der Schmöllner Gesprächsrunde „Frag doch mal… die Ministerin!“ mit der Thüringer Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) teil. Frau Werner zeigte sich den angesprochenen Punkten gegenüber sehr aufgeschlossen und gab zu verstehen, dass ihr die Benachteiligung von Männern in einigen gesellschaftlichen Feldern durchaus bekannt und bewusst seien:

  • Dass es zahlreiche staatlich finanzierte Frauenhäuser gebe, aber keine (bzw. nur ein staatlich finanziertes Männerhaus in Osterode) für Männer, war ihr bislang nicht bewusst. Eine Wohnung als Hilfsangebot sei aus ihrer Sicht vorstellbar.
  • Das Wechselmodell habe sie selbst praktiziert, befürwortet es und steht hinter einer Durchsetzung, jedoch sei (selbst angesichts der durch unser Mitglied angesprochenen Entlastung öffentlicher Kassen bei Praktizierung) die Gesellschaft noch nicht so weit und es fehle noch das Verständnis dafür.
  • Die durch unser Mitglied geäußerte Notwendigkeit, die Aufklärung von Kindern über ihre Rechte (beispielsweise in familienrechtlichen Angelegenheiten) in den Thüringer Bildungsplan aufzunehmen, nahm sie mit Verständnis auf.

Am Rande des Gesprächs wurde bekannt, dass Thüringen voraussichtlich ab August eine neue Gleichstellungsbeauftragte hat, der Name wird zeitnah bekanntgegeben. Warum das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit im Dezember 2014 in Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie umbenannt wurde, konnte Frau Werner nicht beantworten, da diese Entscheidung nicht durch sie getroffen wurde.
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Terminhinweis 13. 06. Berlin: Flashmob für Paritätische Doppelresidenz

„Anlässlich des Bürgerdialogs von Frauenministerin (Selbstbezeichnung, d Red.) Manuela Schwesig zum Thema Getrennterziehende*: wir fordern das Wechselmodell als die Medizin, die Deutschlands Kinder und Familien dringend brauchen! Dies belegen alle neuesten Studien.

Alte Feuerwache e.V.
Cafe Brennbar
Axel-Springer-Str. 40/41
10969 Berlin

Mit Luftballons und der Aufschrift „7/7″ oder Plakaten mit 50:50. Bitte verteilen + weitersagen!“

Quelle: Trennungs-FAQ
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

Medienanfrage Wechselmodell / Unterhalt

Wir weisen auf die Medienanfrage hin, die bei einem unserer Netzwerkpartner einging. Gesucht werden Väter, die ein Wechselmodell wollen und tatsächlich bereits zu deutlich mehr als 30% die Kinderbetreuung übernehmen und dennoch vollen Kindesunterhalt zahlen bzw. dazu verurteilt wurden. Zeitnahe Rückmeldung beim verantwortlichen Ansprechpartner Michael Stiefel vom Berliner Vätertreff bitte per Mail an info[at]vaetertreff.de oder telefonisch unter 0176 / 49 02 12 37. Vorliegende Information kann und sollte nach Möglichkeit weiter verbreitet werden. Vielen Dank.
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Expertengespräch der Kinderkommission zu Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention

Wie von uns angekündigt, fand gestern im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages ein weiteres Mal eine Expertenanhörung der Kinderkommission zur Kinderrechtskonvention statt, eines unserer Mitglieder war vor Ort.

Als Gastredner waren Henrike Hopp und Renate Schusch vom AktivVerbund e.V. sowie Klaus Schwerma vom Bundesforum Männer e.V. eingeladen, Hauptthema waren Pflegekinder und deren Kindeswohl.

Klaus Schwerma berichtete zum heutigen Stand der modernen Vaterrolle in der Familie. Seinen Ausführungen zufolge findet ein großer Umbruch im Familienstand und insbesondere in der Rolle des Vaters als Versorger der Familie statt. Viele Väter haben noch Probleme mit der Fürsorgeposition und Vereinbarkeit und deren Wahrnehmung durch Arbeitgeber und Politik. Dieses müsste verstärkt gefördert werden. So fallen sie immer wieder in die Rolle des Versorgers.

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Zwei wichtige Termine

Wir weisen Sie auf zwei wichtige Termine hin:

Potsdam, 15. 03. 2015, 15-17 Uhr:

Runder Tisch zum Thema Wechselmodell – Chancen des Wechselmodells in der Praxis
Für Familien, Mütter, Väter, Kinder in Potsdam und Umgebung
Villa Feodora, Schulplatz 7, 14469 Potsdam-Bornstedt
Moderation: RA Wolfgang Finsterbusch, Kleinmachnow

Organisation / Infos: Familienhilfe Potsdam

Hessen, 21. 06. 2015, ganztags:

Der Hessische Vätertag ist eine Initiative der hessenstiftung – familie hat zukunft. Sie ruft nicht nur Vätergruppen, sondern auch Verbände und Unternehmen, Kindertageseinrichtungen und Schulen dazu auf, für diesen Tag eine Aktion vorzubereiten und damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Mit den Aktionen soll gezeigt werden, dass unsere Gesellschaft Väter braucht und ehrt, die sich verantwortungsvoll und engagiert um ihre Kinder kümmern.

Organisation / Infos: Hessenstiftung – Familie hat Zukunft
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Terminankündigung 7 / 2015: Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz

„Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 wird am 8.-10. Juli 2015 Teilnehmer(innen) aus verschiedensten Ländern der Welt im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn zusammenbringen, um über bewährte Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) im Interesse von Kindern getrennt lebender Eltern zu diskutieren. Dies beinhaltet die folgenden Themenschwerpunkte:

  1. Rechtliche Voraussetzungen für die Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz unter verschiedenen rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen
  2. Ausarbeitung von Modell-Elternvereinbarungen zur Paritätischen Doppelresidenz
  3. Ausbildungsprogramme zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  4. Begleitung der Eltern bei der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  5. Die Rolle der Familienmediation bei der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  6. Bewährte Lösungen zur Reduzierung von Hochstrittigkeit und familiärer Gewalt

[…]

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