Gesprächstermin mit Thüringer Sozialministerin Heike Werner

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Wir bedanken uns herzlich bei der Thüringer Sozialministerin Heike Werner sowie der Thüringer Gleichstellungsbeauftragten Katrin Christ-Eisenwinder für den heutigen Gesprächstermin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, an dem neben zwei Vertretern unserer Initiative als Vertreter* des Thüringer PARITÄTISCHEN auch Frau Julia Hohmann und Herr Steffen Richter teilnahmen. Das Gespräch war außerordentlich konstruktiv. Wenngleich eine Finanzierung eigenständiger Gewaltschutzprojekte für Männer derzeit noch nicht erbracht werden kann, wurde und wird das Thema seit Längerem auf Regierungsebene – beispielsweise im Gleichstellungsausschuß – diskutiert.

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Selbsthilfeangebot für Erfurt, Weimar und Gotha startet

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Wie bereits im Frühjahr angekündigt, steht unser Gothaer Mitglied Tino Pfaff für Hilfe zur Sebsthilfe in Trennungsfragen zur Verfügung. In den nächsten Tagen gehen unsere druckfrischen Flyer in die Verteilung, Herr Pfaff ist für Terminabsprachen in Erfurt, Weimar und Gotha erreichbar; seine Telefonnummer entnehmen Sie bei Bedarf auch unter Punkt 7 unseres Menüpunktes „Hilfsnetzwerk / Gremien„.
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Anhörung im Thüringer Landtag

Gestern fand im Thüringer Landtag zu Erfurt ein kurzer, informeller Anhörungstermin am Rande der Plenarsitzung mit zwei Vertretern unserer Initiative anlässlich unserer Gewaltschutzkonzeption für männliche Betroffene häuslicher Gewalt statt. Der Termin kam auf Betreiben von Birgit Pelke (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit, zustande. Anstelle der ursprünglich geplanten Vertreter* aller drei Regierungskoalitionen (SPD, Die Linke, Grüne) waren mit Birgit Pelke sowie der neuen Vorsitzenden des Gleichstellungsausschusses Karola Stange und ihrer Fraktionskollegin Diana Lehmann (beide Die Linke) nur Vertreter von zwei Parteien anwesend.

Die Gesprächsinhalte bzw. -resultate in Stichpunkten:

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Weitere Fraktionsgespräche im Thüringer Landtag: SPD

Wir bedanken uns bei der Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit Birgit Pelke (SPD) für das gestrige Gespräch mit einem unserer Mitglieder im Erfurter Landtag. Gesprächsinhalt war die Konkretisierung der Unterstützung eines Männerschutzangebotes durch das Land Thüringen. Die Thüringer SPD hatte bereits im August 2014 mit einer schriftlichen Befürwortung eine entsprechende Positionierung signalisiert.

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Thüringer Innenministerium: keine Erfassung männlicher Betroffener häuslicher Gewalt

Wir hatten am 27. 03. 2015 bereits darüber berichtet, dass angesichts der Erhebung von Fallzahlen von häuslicher Gewalt betroffener Männer in Thüringen ebenso Unklarheit über behördliche Zuständigkeiten existiert wie auch eine außerordentlich dünne Datenlage. Mit unserer Anfrage nach statistischen Werten wurden wir im Zeitraum der letzten Monate vom Landesstatistikamt an das Landeskriminalamt, vom Landeskriminalamt an die in Gera ansässige Landespolizeiinspektion, von der Landespolizeiinspektion an die in Erfurt ansässige Landespolizeidirektion und von der Landespolizeidirektion letztendlich an das Thüringer Innenministerium mit der jeweiligen Aussage dort vorlägiger Daten weiter verwiesen. Das Thüringer Innenministerium antwortete uns vor wenigen Tagen nun mit der Information, dass die dort jährlich vorgelegte Polizeiliche Kriminalstsatistik im Gegensatz zur Aussage der Thüringer Landespolizeidirektion keine Aussagen zur häuslichen Gewalt beinhaltet.

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Opferzahlen in Sachsen und Thüringen: eine kurze Zusammenfassung

Unsere Initiative hatte in den letzten Monaten Anfragen an die sächsischen und thüringischen Landesstatistikämter, Landeskriminalämter und in Thüringen schlussendlich Landespolizeidirektion laufen, um einen Überblick über die Erfassung männlicher Opfer häuslicher Gewalt zu erhalten.

Die Datenlage ist zwischen beiden Ländern sehr unterschiedlich, im Gegensatz zu Sachsen gibt es in Thüringen keine zentrale Statistik. In Sachsen ergibt die Erfassung des Landeskriminalamtes einen landesweiten Durchschnittswert von 30,26%, für Leipzig Stadt und Landkreis jeweils 29,5% sowie 27,5%.

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WDR 5 zeichnet Interview auf

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Ein Redakteur des Radiosenders WDR 5 zeichnete heute in einer Schaltung zum MDR in Erfurt mit einem Mitglied unserer Initiative sowie einem vor einigen Jahren von häuslicher Gewalt betroffenen Familienvater ein Interview auf, welches in Kürze in Form eines Features zu Betroffenheit und Gewaltschutz von und für Männer(n) ausgestrahlt wird. Thematisch ging es in dem Gespräch neben den Erfahrungen des Familienvaters um spezifische Verhaltensweisen männlicher Betroffener, Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Hilfe, Muster öffentlicher Wahrnehmung wie auch Chancen einer dringend notwendigen Weiterentwicklung der derzeitigen Hilfelandschaft.

Wir berichten, sobald der Radiotermin feststeht.
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Wechsel zur Bank für Sozialwirtschaft

Unsere Geraer Initiative hat aktuell den Bankwechsel von der Sparkasse Gera-Greiz zur Bank für Sozialwirtschaft in Erfurt vollzogen, was im Wesentlichen im sozialen Verständnis und der Unterstützungsbereitschaft unseres Engagements durch dieses Bankinstitut, beispielsweise durch Spenden-Tools, begründet ist. Die Spendentools erwähnen wir in Kürze; zunächst dürfen wir unsere Spender und Unterstützer an dieser Stelle auf die neuen Bankdaten hinweisen.
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Weiteres Gespräch im Thüringer Landtag: Thomas Kemmerich (Vorsitzender des Gleichstellungsausschusses)

Den vor den Thüringer Landtagswahlen am 15. 09. 2014 vorerst letzte Gesprächstermin im Thüringer Landtag nahm ein Mitglied unserer Geraer Initiative mit dem Vorsitzenden des Gleichstellungsausschusses Thomas Kemmerich (FDP) wahr. Herr Kemmerich bekam unsere Konzeptionsunterlagen sowie ein Exemplar unserer Anthologie „Kinderherz“ überreicht und sprach uns seine Anerkennung für unsere Kontinuität aus. Für unser geplantes Gewaltschutzobjekt für Thüringen sagte auch er uns angesichts der Notwendigkeit eine Befürwortung zu. Im Sinne seiner Partei sprach er sich dafür aus, im Zuge der Haushaltsverschlankung Mittel offenzulegen, die unserem Projekt zugute kommen. Wir bedanken uns für das Gespräch und bleiben auch in diesem Falle dran.
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Podiumsdiskussion zur häuslichen Gewalt in Erfurt

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Am vergangenen Freitag, dem 29. August 2014, hatte der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Thüringen zur Podiumsdiskussion „Sie haben die Wahl! – Unterstützungssystem gegen häusliche Gewalt in Thüringen“ in die Rotunde, dem Kantinen- und Veranstaltungsgebäude im Erfurter Regierungsviertel, geladen. Unter den knapp über 50 Gästen befanden sich neben der Gleichstellungsbeauftragten des Landes, Johanna Arenhövel, der früheren Justiz- und später Finanzministerin Marion Walsmann als Vorsitzende des Thüringer Weißen Rings, Birgit Schuster als Vortand* des Landesfrauenrates sowie Fachleuten des PARITÄTISCHEN zahlreiche Vertreter aus Regierung, Landesarbeitsgemeinschaften, Interventions- und Frauenhausarbeit und kommunalen Gleichstellungsämtern. Eines unserer Mitglieder folgte ebenfalls der Einladung.

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